Aqua-Cycling - Radfahren im Wasser

von Armin Lenz Aquafitness eine Trainingsalternative für den Winter ?

Sie fahren gerne Fahrrad, schicken Ihr Bike jedoch während der kalten Jahreszeit lieber in den Winterschlaf?
Oder Sie suchen eine gelenkschonende Sportart, die Spaß macht und die Sie nach überstandener Operation inklusive Rehabilitation bedenkenlos ausführen können? Ausser dem Training mit einem Heimtrainer oder Fahrradergometer gibt es noch andere Altenativen.

Zum Beispiel könnte Aqua-Cycling genau das Richtige für Sie sein.

Radfahren im Wasser - wie funktioniert das?

Was zunächst seltsam anmutet, hat deutschlandweit längst zahlreiche Schwimmbäder und Fitnessstudios erobert:

Radfahren im Wasser auf speziellen Fahrradergometern nach angesagter Musik unter Anleitung eines ausgebildeten Trainers.
Die Trainingsgruppen bestehen aus durchschnittlich 10 Personen, wobei jeder einzelne Teilnehmer seine Belastungsintensität selbst bestimmen kann.
Somit können Personen mit vollkommen unterschiedlichem Fitnesslevel problemlos zusammen trainieren.

Eine junge Frau und ein junger Mann beim Aquacycling im Schwimmbad
Dank individueller Belastungssteuerung können Menschen mit unterschiedlichem Leistungsniveau gemeinsam trainieren. © goodluz - Fotolia.com


Effektives Wintertraining, das den gesamten Körper beansprucht

Sie haben keine Lust auf Outdoor-Aktivitäten bei Schmuddelwetter? Kein Problem! Obwohl Sie im Schwimmbecken, beim Radeln im Wasser, auf der Stelle treten, kommen Sie weit.

Anders als das konventionelle Radfahren beansprucht die besondere Trainingsposition, bei der Ihr Körper bis zu den Schultern im Wasser verschwindet, den gesamten Organismus. Durch den Widerstand des Wassers wird nicht nur die Muskulatur stärker beansprucht, das Wasser fördert aufgrund seiner massierenden Wirkung gleichzeitig auch die Durchblutung. Dabei schont es Sehnen, Bänder und Gelenke.

Neben der Beinarbeit werden Arme und Oberkörper mit zusätzlichen Übungen, teilweise unter Zuhilfenahme von speziellen Kleingeräten gefordert, sodass Aqua-Cycling unterm Strich ein echtes Ganzkörpertraining darstellt.


Auspowern mit Spaß

Ob Neueinsteiger oder ambitionierte Sportler: Jeder kann mitradeln.
Aqua-Cycling eignet sich sogar für Schwangere und Personen mit kardiologischen Problemen.

Eine junge Frau beim Aqua-Cycling im Schwimmbad
Durch den Auftrieb des Wassers fühlt sich der Körper wie "schwebend" an.  © RG - Fotolia.com


Auch übergewichtige Menschen, die sich an Land nur schwer zu sportlichen Aktivitäten aufraffen können, profitieren von diesem gelenkschonenden Fitnesstrend und können sich, bei entsprechender Ernährungsumstellung, sogar schlank radeln.

Je nach Intensität verbraucht der Körper während einer Trainingsstunde bis zu 800 kcal. Gleichzeitig kurbelt intensives Radfahren im Wasser den Stoffwechsel an und stärkt das Herz-Kreislauf-System.

Somit ist Aqua-Cycling ein vollwertiges, gelenkschonendes Ausdauertraining. Zumeist kommen zusätzlich noch kleine Geräte, wie Wasserhanteln oder Power-Sticks zum Einsatz, die dazu beitragen, Brust- Rücken- und Armmuskulatur zu stärken und das Training abwechslungsreich und interessant zu gestalten. Sequenzen, die freihändig gefahren werden, schulen den Gleichgewichtssinn.

Nicht zu vergessen ist natürlich der enorme Spaßfaktor aufgrund der Gruppendynamik sowie der mitreißenden Traineranimation bei coolen Musik.

Aqua-Cycling, das gelenkschonende Radfahren im Wasser wird inzwischen in vielen Schwimmbädern, Fitnessstudios mit Pool und Reha- Kliniken, in etlichen Städten und Gemeinden Deutschlands angeboten.
Ausprobieren lohnt sich auf jeden Fall!

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