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Gesund Abnehmen mit dem Fahrrad

 

 

Ihr Fahrrad als Fettkiller!

 

Fahrrad fahren ist eine Sportart, bei der selbst passionierten Sportmuffeln keine Ausrede mehr einfällt.

Weil sich die Intensität individuell sehr gut dosieren lässt, ist sie nämlich auch für vollkommen Untrainierte geeignet.
Darüber hinaus kann Radfahren sehr effektiv beim Abnehmen helfen.
Wie? Wir erklären es Ihnen.

 

Mountainbiken erleichtert das AbnehmenMountainbiken in der Natur © Scott-Sports

 

Das Fahrrad – mehr als nur ein Verkehrsmittel

 

Das Fahrrad ist eines der besten Fahrzeuge, das je erfunden wurde. Und die humanste Art für unseren Körper und unsere Umwelt sich fortzubewegen.

Statistiken belegen, dass sich damit in der Stadt eine bis zu vier Kilometern lange Strecke bedeutend schneller als mit dem Bus, der Bahn oder dem Auto zurücklegen lässt.
Wer aufs Rad statt ins Auto steigt, tut der Umwelt und sich selbst, vor allem seiner Gesundheit Gutes.
Das Herz schlägt schneller, die Atmung wird effektiver, der Ruhepuls sinkt, und die maximale Sauerstoffaufnahme des Körpers steigt. Zudem kann regelmäßiges Fahrrad fahren dazu beitragen, erhöhte Blutfettwerte zu senken. Radeln baut Stress ab, entspannt und sorgt für gute Laune.

Damit nicht genug. Die Muskeln werden mit mehr Blut versorgt, die Koordination der Muskulatur wird besser, es bilden sich neue Blutgefäße und das Körperfett schmilzt.

 

Fettstoffwechsel ankurbeln und abnehmen

 

Die effektivste Methode zur Fettverbrennung und zum Abnehmen ist Ausdauertraining in Verbindung mit einer an den individuellen Stoffwechsel angepassten Ernährung.

Fahrrad fahren ist eine Trainingsmethode, mit der sowohl aerobes, intensives als auch Intervalltraining perfekt absolviert werden kann. Deshalb führt Radfahren zu einer raschen Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit.

 

 

Fahrrad fahren und Fettverbrennung

 

Wie gut oder schlecht Ihre Fettverbrennung funktioniert, hängt im Wesentlichen von der Versorgung Ihres Körpers mit Sauerstoff ab.


Der menschliche Organismus benötigt große Mengen an Sauerstoff zur Fettoxidation.
Indem Sie die Sauerstoffaufnahmekapazität Ihres Körpers durch Ausdauersport erhöhen, trainieren Sie Ihren Fettstoffwechsel.

Damit die benötigte Energie beim Training durch die Fettverbrennung gewonnen werden kann sollte die Belastungsintensität nicht über 70 Prozent der Maximalleistung liegen.

Sportwissenschaftler sind sich allerdings auch einig, dass es für die Fettverbrennung wichtig ist, einen vernünftigen Kompromiss zwischen der Dauer und der Fahrgeschwindigkeit zu finden.

Hobbyradler, die Ihren Fettstoffwechsel ankurbeln wollen, sollten lange Strecken mit geringeren Intensitäten bevorzugen. Geübten Bikern, die zusätzlich zum Abnehmen an einer Leistungsverbesserung interessiert sind, wird zu Intervalltraining geraten.

Intervalltraining bedeutet, dass Sie nach einer bestimmten Zeitspanne lockeren Radelns (z. B. nach 10 min) einen kurzen Zwischensprint (beispielsweise 2 min) einlegen.

 

 

Mountainbike Training in der Gruppe

In der Gruppe wird meist schneller gefahren und dadurch intensiver trainiert.
© flairimages – fotolia.com

 

 

Wichtig für die Fettverbrennung ist die richtige Herzfrequenz

 

Damit Sie so effektiv wie möglich abnehmen, ist allerdings ein Training im richtigen Pulsbereich wichtig.
Zur Ermittlung des optimalen Trainingspulses gibt es mehrere Methoden.

Die einfachste Methode ist, bei Männern 220 minus das Alter und bei Frauen 226 minus das Alter, diese Zahl ergibt die maximale Herzfrequenz. Die Fettverbrennungzone liegt bei 60-70% dieser maximalen Herzfrequenz.

Das bedeutet ein 50 Jahre alter Mann sollte im Pulsbereich zwischen 102 und 119 Schlägen trainieren um seinen Fettverbrennung optimal anzukurbeln. Die einfachste Kontrolle der Herzfrequenz währen des Trainings geschieht mit einer Pulsuhr.

Moderne Geräte können auch den für sie optimalen Trainingspuls ermitteln, diese Geräte erkennen anhand der Variabilität Ihrer Herzfrequenz wie fit sie im Moment sind und welches der aktuell beste Trainingsbereich für sie ist.

Die Firma Polar* hat eine ganze Reihe an Trainingsuhren die diese Trainingssteuerung anbieten.
Wer gesundheitliche Probleme hat sollte auf jeden Fall vor dem Training einen Arzt aufsuchen. Kardiologen oder Sportmediziner führen auch Leistungstests durch um den für sie richtigen Trainingspuls zu ermitteln.

 

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Radcomputer Polar CS500plus mit Pulsmessung und die Sportuhr M400 mit Pulsmessung und GPS.

 

Wie viel können Sie abnehmen durch Fahrrad fahren?

 

Das kommt auf Ihre Ausgangssituation an. Sind Sie übergewichtig und vollkommen untrainiert oder leiden Sie lediglich unter einigen Speckröllchen an Hüfte und Bauch, sind ansonsten jedoch recht fit?

In Abhängigkeit davon und Ihrem damit im Zusammenhang stehenden Trainingspuls verbrennt Ihr Körper pro gefahrene Stunde zwischen 250 und 750 Kilokalorien.

In einem Kilogramm Körperfett stecken rund 7700 Kilokalorien. Das bedeutet also, Sie müssen bei gleichbleibender Ernährungs- und Lebensweise mindestens 10, maximal 30 Stunden sportlich radeln, um ein Kilo abzunehmen.

 

 

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Gesunde Ernährung fördert das Abnehmen

 

Vielleicht haben Sie bereits am eigenen Leib erfahren, dass Hungern nur kurzfristig hilft, längerfristig über den Jo-Jo-Effekt jedoch das Gegenteil bewirkt.

Sobald sie Ihren Körper jedoch mit den richtigen Nährstoffen in passender Menge versorgen, kurbeln Sie Ihren Stoffwechsel und damit die Fettverbrennung an.

Während Leistungssportler Kohlenhydrate während des Wettkampfes benötigen, um Höchstleistungen zu erzielen, sollten Menschen, die abnehmen möchten, weniger Pasta, Reis, Brot & Co. essen.

 

Tipp: Jeder Verzehr von Kohlenhydraten blockiert aufgrund der Insulinausschüttung durch die Bauchspeicheldrüse unmittelbar den Fettstoffwechsel und damit die Fettverbrennung, die durch Ihr Ausdauertraining auf vollen Touren läuft.

 

Wenn Sie abnehmen möchten, sollten Sie also unbedingt auf eine ungestörte Fettverbrennung achten, indem Sie circa zwei Stunden vor dem Training Kohlenhydrate konsequent meiden. Da der Fettstoffwechsel auch nach dem Training noch weiterläuft sollten Sie die ersten zwei Stunden nach dem Training nur Eiweißreiche Kost zu sich nehmen.

Dadurch verlängern Sie die Fettverbrennung und das Eiweiß steht dem Körper zur Regeneration und Muskelaufbau zur Verfügung.

Wichtig ist außerdem, lediglich drei Mahlzeiten pro Tag zu essen, und jegliche Zwischenmahlzeiten zu vermeiden.

Reduziert man dann noch die Kohlenhydrate aus Nudeln, Reis, Kartoffeln, Brot und Zuckerhaltigen Lebensmitteln und isst stattdessen viel Gemüse, Salate ein wenig Obst und ergänzt das mit hochwertigen Eiweißreichen Lebensmitteln nimmt man automatisch ab.

Eiweißreiche Lebensmittel halten den Blutzuckerspiegel konstant und machen lange satt.

Bereiten Sie, so oft es geht, Ihre Speisen selbst aus hochwertigen, möglichst naturbelassenen Zutaten zu.

Achten Sie nicht nur an Ihren Trainingstagen auf eine ausgewogene, gesunde Ernährungsweise.

Darüber hinaus ist ausreichendes Trinken wichtig, denn sobald der Körper an Flüssigkeitsmangel leidet, lässt er alle Stoffwechselvorgänge, auch die Fettverbrennung, langsamer ablaufen.

Experten empfehlen 2,0 bis 2,5 Liter pro Tag in Form von Mineralwasser und ungesüßten Grün-, Kräuter- oder Früchtetees.

 

Achtung! Hohe Fettverbrennung allein garantiert kein Abnehmen!

 

Jedes Kilogramm Fett, das Sie mit sich herumtragen, beinhaltet rund 7000 Kilokalorien.

Unterm Strich können sie also nur abnehmen, wenn Sie über einen längeren Zeitraum insgesamt weniger Kalorien zu sich nehmen, als Ihr Körper verbraucht.

Wenn Sie sich nach dem Training Ihre verbrannten Kalorien doppelt wieder drauf futtern, machen Sie den Effekt der Fettverbrennung sofort zunichte.

Darüber hinaus ist ausreichendes Trinken wichtig, denn sobald der Körper an Flüssigkeitsmangel leidet, lässt er alle Stoffwechselvorgänge, auch die Fettverbrennung, langsamer ablaufen.
Ernährungsexperten empfehlen 2,0 bis 2,5 Liter pro Tag in Form von Mineralwasser und ungesüßtem Tee.

 

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