6. gute Vorsätze fürs neue Fahrradjahr

von Armin Lenz Haben Sie fürs kommende Fahrradjahr Vorsätze oder Pläne?

Die Jahresabschlussrunde ist gedreht, das Fahrrad schlummert im Keller der neuen Saison entgegen. Haben Sie fürs kommende Fahrradjahr Vorsätze oder Pläne?

Wir haben sowohl ambitionierte Biker als auch "Sportmuffel" befragt. Die guten Absichten fürs kommende Jahr ähnelten sich, egal ob Mann oder Frau, jung oder alt, im Grunde genommen sehr: Viele wünschen sich weniger Stress, beinahe alle wollen gesünder leben, die meisten möchten sich mehr bewegen, manche einige Kilos verlieren oder gezielt etwas für die Umwelt tun...

Die am häufigsten geäußerten Pläne, die in irgendeiner Form mit dem Radfahren im Zusammenhang stehen, und dazu passende Tipps haben wir im folgenden Beitrag zusammengefasst.


1. Mit dem Rad zur Arbeit

Es muss weder ein schickes Rennrad noch vollgefedertes Mountainbike sein, um täglich zur Arbeit und wieder nach Hause zu fahren.
Für den Anfang genügen ein verkehrstüchtiges, ergonomisch passendes Fahrrad sowie ein gut sitzender Fahrradhelm. Wenn sich alles gut eingespielt hat, können Sie immer noch investieren.
Falls Sie in einer bergigen Gegend wohnen und sich mit dem täglichen "Durchgeschwitztsein" überhaupt nicht anfreunden können, sollten Sie über die Anschaffung eines E-Bikes nachdenken.

Zwei Radfahrer beim Einkaufsbummel
Ein Einkaufsbummel mit Fahrrad ist fast wie Urlaub. © www.racktime.com/pd-f


2. Auto auch im Alltag häufiger mal stehen lassen

Ob zum Lebensmitteleinkauf oder zum Elternabend: Schnell sind jede Menge Ausreden parat, wenn es darum geht, das Auto stehen zu lassen und sich aufs Rad zu schwingen.
Doch Ausprobieren lohnt sich! Ohne nervige Parkplatzsuche sparen Sie viel Zeit und Sie tanken frische Luft. Zusätzlich tun besondere Erlebnisse, wie ein toller Sonnenaufgang, der Seele gut.
Die meisten Einkäufe lassen sich problemlos in funktionell gestalteten Satteltaschen verstauen und ein kurzer Stopp im Lieblingskaffee sorgt für Urlaubsfeeling.


3. Fahrradurlaub allein, mit Freunden oder mit der Familie

Für ambitionierte Biker gehören anspruchsvolle Radtouren zum gelungenen Urlaub einfach dazu.
Doch auch mit Freunden, die nicht so sportlich sind oder mit der Frau und den Kindern ist es toll, radelnd die Natur zu genießen.
Es lohnt sich, ab und an sportliche Ziele außer Acht zu lassen und entspannt in der Gruppe zu fahren. Zum einen hat das einen enormen Erholungseffekt, zum anderen lernen auch ansonsten weniger aktive Menschen die Faszination eines Radurlaubs kennen. Und wer weiß: Vielleicht entdeckt so der Eine oder Andere ein neues Hobby.


Zwei Radfahrer auf großer Tour mit viel Gepäck
Auch mehrwöchige Reisen kann man mit dem Fahrrad unternehmen. © www.ortlieb.com/pd-f

4. Neues Fahrrad kaufen

Sie möchten im kommenden Jahr mehr Radkilometer abspulen oder endlich mal ausgiebig Mountainbiken? Es gibt verschiedene Gründe, um entweder das alte Fahrrad zu ersetzen oder um sich noch ein weiteres Fahrrad zu kaufen.
Sofern Sie Ihr gebrauchtes Rad nicht mehr benötigen, empfehlen wir, Gutes zu tun und es zu spenden.
Geeignete Ansprechpartner sind karikative Einrichtungen und Vereine, die sozial schwächere Personen und Flüchtlinge unterstützen. Ihr Fahrradhändler kennt die entsprechenden Organisationen.


5. Fahrrad reparieren lernen

Oft genügt schon eine ordentliche Luftpumpe und ein wenig Kettenöl. Manchmal sind etwas mehr Wissen und handwerkliches Geschick erforderlich.
Falls Sie gezeigt bekommen möchten, wie Sie einfache Defekte an Ihrem Fahrrad selbst reparieren können und wie sie es optimal pflegen, sollten Sie einen "Schrauberkurs" besuchen. Keine Sorge! Zum Schlauch und Reifen wechseln oder zum Bremsen einstellen brauchen Sie nicht mal Spezialwerkzeug.
Die Kurse werden von der Volkshochschule und manchmal auch vom Fahrradhändler angeboten.

Komplizierte, sicherheitsrelevante Dinge, wie beispielsweise eine defekte Scheibenbremse, sollten sie allerdings besser vom Profi in einer Fachwerkstatt reparieren lassen.


Fahrradschlauch Reparatur
Wer viel Fahrrad fährt sollte kleinere Defekte selbst reparieren können. © www.pd-f.de/ Kay Tkatzik


6. Persönlichen Beitrag zum Umweltschutz leisten

Radfahren ist ja per se schon äußerst umweltverträglich.
Mit weiteren Aktionen, wie Müll vom Rastplatz wieder mitnehmen oder ein kleines Loch besser flicken, anstatt den Schlauch gleich wegzuwerfen, entlasten Sie die Umwelt zusätzlich.
Falls Sie ein E-Bike fahren, können Sie einen weiteren Beitrag leisten, indem Sie Ökostrom tanken.

Frau bei der Entnahme des E-Bike Akkus
Für eine positive Ökobilanz sollte man sein Pedelec mit Ökostrom aufladen. © www.pd-f.de/koga.com


Sie glauben, dass ein guter Vorsatz fürs Neue Jahr wie ein Startschuss zu einem Rennen ist, das sowieso nicht stattfindet?

Wir meinen, dass Sie Ziele, die realistisch sind, die Sie wirklich erreichen können, auch schaffen.
Frei nach dem Motto: "Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt bzw. jeder Radkilometer mit dem Aufsteigen."


Hilfe bei den Vorsätzen für das neue Fahrradjahr gibt es im Blog, Ratgeber,Fahrrad einstellen oder bei Ihrem Fahrradfachhändler.

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