Radfahren im Winter ! Eiskalt erwischt?

von Armin Lenz (Kommentare: 1) Radfahren im Winter stärkt unsere Abwehrkräfte

Niedrige Temperaturen sind kein Grund den Drahtesel in den Keller zu stellen.

Radfahren im Winter fordert unsere Immunabwehr. Der Organismus wird abgehärtet und und unser Immunsystem gestärkt. Die Kälte- und Wärmereize beim Radfahren im Winter haben den gleichen Effekt wie ein Saunabesuch.

Wer mit dem Fahrrad im Winter Sport treibt oder das Rad als Alltagsgefährt, zur Arbeit oder zum Einkaufen nutzt, hat den Vorteil, daß er sein Infektionsrisiko verringert.

Denn eine Erkältung bekommt man nicht an der frischen und kalten Winterluft. Erkältungen werden durch Viren und Bakterien ausgelöst.
Das Infektionsrisiko ist in Räumen mit vielen Menschen zum Beispiel in Bussen und Bahnen sehr viel größer.


Vitamin D produziert unser Körper nur im Sonnenlicht

Ein weiterer positiver Effekt des Winterradelns ist die Bildung von Vitamin D durch das Sonnenlicht. Die UV-Strahlen treffen auf die Netzhaut der Augen, dadurch wird die Vitamin D Produktion angeregt. Das Vitamin stärkt unsere Knochen und reduziert das Krankheitsrisiko.

Mountainbiker im Schnee
Mountainbiker im Schnee © alextan8-Fotolia


Das Immunsystem bei niedrigen Temperaturen nicht überlasten

Allerdings sollte man die Belastung im Winter reduzieren da der Körper mehr Energie benötigt um seine Temperatur zu regulieren.

Außerdem atmet man bei starker Belastung durch den Mund. Die kalte Winterluft wird dabei nicht durch die Nase vorgewärmt und angefeuchtet, was zu Reizhusten führen kann.
Grundsätzlich gilt: je niedriger die Außentemperatur, desto geringer sollte die sportliche Intensität sein.

Wichtig bei sportlichen Fahrten und niedrigen Temperaturen ist das Trinken. Meist verspürt man weniger Durst als im Sommer.

Allerdings verliert der Körper bei kaltem Wetter sehr viel Feuchtigkeit über die Atmung. Die Schleimhäute im Rachen trocknen aus und dadurch können Erkältungsviren leichter eindringen.
Deshalb sollte man bei längeren Touren immer einen warmen Tee dabei haben. Am besten in einer Isolierflasche oder in einem Trinkrucksack der dann gleichzeitig auch noch den Rücken wärmt.

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Radfahrer im Schnee kurz vor Sonnenuntergang
Radfahrer im Schnee kurz vor Sonnenuntergang © Armin Lenz

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Kommentar von Chat |

Sehr coole Infos. Ich und meine Frau waren heute fahren und es war schon zu kalt in der Lunge :( .
Hilfreich wäre vieleicht ob es eine Art Masken gibt damit die Luft nicht mehr ganz so kalt ist.

Das wäre richtig cool.

Antwort von Armin Lenz

Hallo,

von Gore Bike Wear gibt es eine Gesichtsmaske mit Windstopper* Membran. Die schützt das Gesicht und sorgt dafür das die Luft nicht so kalt wird.

Ich selbst benutze ein einfaches Schlauchtuch* das reicht völlig aus.