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Fahrradurlaub – der gesunde Weg zu entspannen

 

Die schönsten Seiten der Natur durch das Fortbewegen auf zwei Rädern entdecken! Dies ist für viele Aktive die Freude am Radfahren.

Bei der körperlichen Betätigung auf dem Rad entspannen Seele und Körper gleichermaßen. Auf einer Reise mit dem Fahrrad lässt sich Abstand vom Alltag nehmen, die Gedanken können im kühlen Fahrtwind schweifen.

Darüber hinaus lässt sich eine ausgedehnte Radtour schneller und bequemer als andere Reisen verwirklichen.

 

Fahrradurlaub entspannt planen und vorbereiten

 

Egal, ob die Tour über deutsche Radwege oder in fremde Länder führt: Wer einen Fahrradurlaub antritt, sollte gut vorbereitet sein.

  • Soweit möglich sollte die Wettervorhersage bei der Reiseplanung mit berücksichtigt werden.
  • Egal, wie gut gesichert das Fahrrad während einer entspannten Reise ist: Fahrraddiebe nutzen jeden noch so kurzen Augenblick, um das Fortbewegungsmittel zu entwenden. In Abhängigkeit vom Wert des Fahrrads kann es mitunter sinnvoll sein, vor dem Reiseantritt eine Fahrradversicherung abzuschließen. Sie sichert die Betroffenen – abhängig vom gewählten Tarif – bei Teildiebstahl, Diebstahl oder Vandalismus ab. Einige Versicherungen übernehmen infolge des Diebstahls den vollständigen Kaufpreis des neuen Fahrrads.
  • Bei einer mehrtägigen Fahrradtour  benötigen Hobbyradler ein kleines Werkzeug-Arsenal für etwaige Reparaturen. Zwar mangelt es auf stark nachgefragten Radwegen nicht an Fahrradwerkstätten oder Hotels, die gerne ihr Werkzeug zur Reparatur reichen. Damit die Sicherheit auch abseits der guten befahrenen Wege gewährleistet ist, sollte die Packliste für den Radurlaub entsprechend angepasst werden.

 

Die positiven Effekte von Radreisen

 

Warum schon eine zehnminütige Radtour Experten zufolge entspannend und gesund ist.

Pixabay.com © tama66

 

Allgemein bekannt ist, dass Radfahren die Fettverbrennung fördert und gleichzeitig die Gelenke entlastet.

Darum profitieren auch die Hobbyradler von einem Fahrrad-Kurzurlaub. Denn sobald die Pedale getreten werden, läuft der menschliche Körper zur Höchstform auf. Während das Herz unablässig pumpt, baut der menschliche Organismus überschüssige Fettpolster ab.

Da sowohl Lunge als auch Muskeln beim Radsport gefordert sind, wird der Stoffwechsel angeregt. Schon wenige Minuten auf dem Rad reichen im Urlaub aus, um nachhaltig zu entspannen und gesund zu bleiben.

 

  • Bereits nach einem zehnminütigen Tritt in die Pedale setzt die komplette Durchblutung aller Muskelgruppen ein.
  • Da das Immunsystem beim Radfahren aktiv wird, entsorgt es Krankheitserreger infolgedessen leichter. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass bereits 20 Minuten Radfahren das Immunsystem langfristig stärken. Da der Körper dauerhaft nicht hochleistungsfähig ist, benötigt er allerdings regelmäßige Erholungspausen. Andernfalls erzielt ein mehrtägiges Fahrradfahren eher den gegenteiligen Effekt.
  • Der Herzmuskel benötigt regelmäßiges Training, um funktionstüchtig und gesund zu bleiben. Nach einer halbstündlichen Radtour verbessert sich die Herzfunktion: Einerseits steigt Schlagvolumen an, gleichzeitig sinkt die Herzfrequenz. Die Blutgefäße reinigen sich durch die massive Durchblutung des Körpers. Insgesamt betrachtet senkt Radfahren das Risiko, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln.
  • Wer regelmäßig mehr als 40 Minuten auf dem Rad fährt, verbessert seine Fitness.
  • Ab einer Fahrtdauer von 50 Minuten beginnt der Körper, anstelle von Zucker Fett in Energie umzuwandeln. Damit die Fettverbrennung gelingt, ist es notwendig, möglichst viel Sauerstoff aufzunehmen. Hierfür empfiehlt es sich, ab einer Fahrtdauer von 40 Minuten den Puls im aeroben Bereich zu halten.

 

 

Pixabay.com © free-photos

Wer bei einem Städtetrip mit dem Fahrrad anstelle des Autos fährt, setzt nicht nur körpereigene Glückshormone frei, sondern umgeht auch einen großen Stressfaktor: den Autoverkehr und die damit verbundene Parkplatzsuche.

 

 

Radfahren ebnet den Weg zum geistigen Wohlbefinden

 

Jeder kennt anstrengende Phasen, die den Körper müde und ausgelaugt werden lassen.

Dann ist eine Atempause vom Alltag dringend angesagt, um entspannt neue Kraft zu tanken.
Diese Auszeit muss nicht zwangsweise in die Ferne führen. Vielmehr werten viele der in Deutschland reisenden Radfahrer täglich auf dem Fahrradweg ihre Lebensqualität auf.
Denn neben den körperlichen Vorzügen bringt ein Fahrradurlaub nachweislich positive Auswirkungen auf das seelische Wohlbefinden mit.

Dies verdeutlichen die Ergebnisse einer Studie, die das Wohlbefinden körperlich aktiver Probanden untersuchte.
Sie haben durchschnittlich 32 Prozent mehr positive Gefühle als sportlich inaktive Personen. Diese Gefühle reichen weit über die beim Radfahren ausgeschütteten Endorphine hinaus. Denn die positiven Effekte des Radfahrens sind stark genug, um die menschliche Psyche zu verbessern und Depressionen vorzubeugen.

Durch das gleichmäßige, zyklisch wiederkehrende Treten in die Pedale setzt eine für Körper und Psyche beruhigende Wirkung ein. Wer regelmäßig Rad fährt, verspürt ein insgesamt besseres Körpergefühl und eine emotionale Harmonie.

Manche Hobbyradler berichten gar von einer Art meditativem Sinneszustand. Schließlich gleiten die Gedanken während eines ausbalancierenden Radurlaubs automatisch ab.

Anstelle der Probleme im Hier und Jetzt rückt der Fokus in Richtung Schönheit der Natur. Dank des entspannten Radfahrens reduzieren sich Sorgen und Anspannung  automatisch.

 

 

Auswirkungen auf den Schlaf und das Sexualleben

 

Positive Effekte auf den Schlaf und das Sexualleben sind wissenschaftlich belegt.


Einige Faktoren wie ein gesunder Schlaf und ein ausgewogenes Sexualleben tragen zu einer glücklichen Psyche bei.

Wissenschaftler vertreten die Meinung, dass das Radfahren beide Lebensbereiche nachweislich verbessert. So seien alle Muskeln, die beim Fahrradurlaub aktiviert werden, auch im Sexualleben gefragt. Hierdurch können die durch den Radurlaub gut entwickelten Muskelgruppen zu einem zufriedenstellenden und ausdauernden Liebesleben beitragen.

Ein ausgedehnter Fahrradurlaub hat zudem einen positiven Effekt auf den Schlaf des Radlers. Forscher der Universität Georgia beobachteten bei Nicht-Radfahrern verminderte Fitness und einsetzende Schlafstörungen. Daraus schlussfolgerten die Experten, dass Hobby- und Profiradler ihre Schlafqualität und -dauer durch regelmäßige Fahrradurlaube positiv verändern.

 

 

Die beliebtesten Radtouren auf dem Weg zur entspannten Selbstfindung

 

Empfehlenswerte Wege zur entspannten Stresstherapie auf dem Rad gibt es viele. Sie führen an Flüssen, Feldern, Buchten oder bevölkerungsreichen Großstädten vorbei.

Wer auf seinem Fahrrad einen entspannten Weg einschlagen möchte, hat also die Wahl zwischen etlichen in der Radreiseanalyse des ADFC vorgestellten Radfernwege. Diese offenbart einen „Generationenwechsel“ der beliebtesten Fahrradrouten.

 

  • Der Weserradweg überzeugt durch seinen optimierten Streckenverlauf. Auf mehr als 520 Kilometern führt seine Route Radurlauber vom Weser-Bergland zur Nordsee. Inmitten der Kulissen hochragender Schlösser, saftigen Wiesen und landestypischer Reetdachhäuser erhalten Körper und Seele eine reinigende Auszeit.
  • Abwechslungsreiche Entspannung bekommen Hobbyradler auf dem ebenfalls beliebten, knapp 1.100 Kilometer langen Elbradweg. Er verläuft von der Elbquelle im Riesengebirge bis zur Nordsee-Mündung.
  • Wer am Meer entspannen möchte, wählt als Radurlaubs-Weg die facettenreiche Küstenlandschaft an der Ostsee. Einmalige Naturschätze und kulturelle Sehenswürdigkeiten erheben den hügeligen, durchgehend beschilderten Radweg zum ganzheitlichen Sinnes-Erlebnis.

 


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