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Fahrradbekleidung für den Winter

Im Winter Fahrradfahren geht nur mit der richtigen Bekleidung

 

Tipps für die richtige Fahrradbekleidung

 

Der Radsportler braucht im Winter andere Kleidung als der Alltagsradler der überwiegend Kurzstrecken zurücklegt

Für kurze Fahrten zur Arbeit oder zum Einkaufen reicht es aus, wenn man über seiner Alltagskleidung eine wind- und wasserabweisende Jacke und Hose trägt.

Um die Sichtbarkeit in der Dunkelheit zu verbessern sollte die Kleidung leuchtende Farben und reflektierende Einsätze haben.

Um den Kopf vor dem Fahrtwind zu schützen, sollte eine winddichte Unterziehmütze oder ein winddichter Helmüberzug getragen werden.

 

Helmunterziehmütze und Helmüberzug

Helmunterziehmütze und Helmüberzug © Foto Vaude

 

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Das Gesicht und die Ohren wärmt ein Schal, eine Gesichtsmaske oder ein Schlauchtuch aus Funktionsfaser am Besten.

Als Schuhwerk eignen sich gefütterte Winterstiefel oder Trekkingschuhe mit griffiger Sohle und wasserabweisendem Obermaterial.
Um die Finger warm zu halten sind winddichte Handschuhe erforderlich. Bei niedrigen Temperaturen kann man zusätzlich noch Unterziehhandschuhe tragen.
Diese sind sehr dünn und sorgen für eine zusätzliche Isolationsschicht. Sie werden meist aus Seide, Funktionsfaser oder Merinowolle gefertigt.

 

Radsport im Winter

 

Die oberste Bekleidungsschicht -der Wetterschutz- bei sportlicher Fahrt im Winter entspricht der des Alltagsfahrers.

Winddichte Bekleidung ist bis zu drei Mal atmungsaktiver als wasserdichte Bekleidung. Deshalb ist bei trockenen Wetterbedingungen und sportlicher Fahrweise die winddichte der wasserdichten Bekleidung vorzuziehen. Zumal winddichte Kleidung von Haus aus bis zu einem gewissen Grad auch Wasser abweisend ist.
Allerdings trägt der Radsportler Funktionsbekleidung unter der Wind- und Wasserabweisenden Oberbekleidung.

Die Unterwäsche sollte einen sehr guten Schweißtransport haben, damit die Haut immer trocken bleibt. Die Unterwäsche wird meist aus Funktionsfasern auf Polyester Basis hergestellt. Immer häufiger werden auch Naturmaterialien, wie Merinowolle, für die Radunterwäsche verwendet.

Die Zweite Kleidungsschicht hat die Aufgabe der Isolation. Je nach Temperatur wird ein dünneres oder dickeres Trikot getragen. Bei eisigen Temperaturen kann man auch mehrere Trikots übereinander tragen. Die Isolationsschicht besteht auch aus Funktionsfasern, damit der Feuchtigkeitstransport an die dritte Lage -den Wetterschutz- gewährleistet ist.

 

Wichtig für den Radsportler

 

Da ein Großteil der Temperaturregulierung im Winter über den Kopf geschieht und dort vor allem über die Stirn, muss diese trocken bleiben.
Die Kopfbedeckung sollte winddicht aber nicht zu dick sein, damit die Stirn durch den Schweiß nicht feucht wird.

Bei sehr niedrigen Temperaturen ist ein Schutz für das Gesicht sinnvoll. Die Haut trocknet nicht so stark aus und die Atemluft wird etwas angewärmt.

Um kalten Füßen vorzubeugen gibt es Winterradschuhe für Klickpedale.
Eine Alternative sind Überschuhe aus Neopren oder wasserdichten Materialien. Diese werden über die normalen Schuhe angezogen. Die original Einlegesohle sollte man allerdings durch eine warme isolierende Sohle ersetzen.

 

Radüberschuh und Drei-Finger-Winterhanschuh

Radüberschuh und Drei-Finger-Winterhanschuh © Fotos Vaude

 

Wenn die Trainingsausfahrt bei schönem Wetter mal wieder etwas länger dauert, gibt es auch beheizbare Einlegesohlen die über einen Akku erwärmt werden und bei denen man die Temperatur regulieren kann.
Eine weitere Alternative für warme Füße bieten Aktivkohlewärmer als Einlegesohle oder Zehenwärmer. Diese halten die Füße bis zu sechs Stunden mollig warm.

Die Isolation der Handschuhe kann man wie beim Alltagsfahrer durch Unterziehhandschuhe verbessern.
Für kälteempfindliche Hände eignen sich auch Fäustlinge, bei denen meist zwei Finger beieinander sind. Die Finger bleiben dadurch wärmer und die Schalt- und Bremshebel sind trotzdem noch zu bedienen. Allerdings sollte man das Handling mit diesen Handschuhen vor dem Kauf ausprobieren.

 

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