Radfahren im Winter

von Domenic Konszack (Kommentare: 3) Radfahren mach auch im Winter Spaß

Die meisten Radfahrer verzichten ab einer bestimmten Temperatur auf das Rad.
Es ist zu kalt, zu nass und viel wichtiger, sehr rutschig auf der Straße. Die Unfallgefahr steigt deutlich an. Auch aufgrund der schlechteren Sicht.

Laut einer repräsentativen Forsa-Studie fahren 28% jedoch auch im Winter bei Regen und Kälte. Sie fahren das ganze Jahr hindurch. Damit auch der Winter gefahrlos vorübergeht geben wir diesen Fahrradfahrern einige Tipps und Informationen an die Hand.
Der Herbst zieht ins Land und der Winter ist auch nicht mehr weit entfernt. Bevor man sich in die Kälte stürzt sollte das Rad noch einmal überprüft werden. Die Sommersaison und somit die letzte Kontrolle ist schon einige Tage her. Besonders wichtig ist es daher die Bremsen und Reifen zu prüfen. Denn mit dem Kälteeinbruch verlängert sich auch der Bremsweg. Der nächste Blick geht selbstverständlich auf die Beleuchtung. Gerade im Winter ist das Gesehen werden, das Wichtigste für den Radfahrer. Daher empfiehlt es sich auch Reflektorbänder zutragen.
Für den Winter gibt es spezielle Spikes. Mittels kleiner Metallstifte wird so die Haftung auf Schnee oder Eis erhöht. Beim PKW verboten, sind diese Helfer für das Fahrrad sehr nützlich. Gerade bei sehr schlechten Witterungsverhältnissen erhöhen diese die Sicherheit. Unter normalen Voraussetzungen genügt jedoch ein Reifen mit ordentlichem Profil. Bei Schnee empfiehlt es sich den Luftdruck etwas zu reduzieren, umso mehr Haftung zu erhalten. Hierbei aber unbedingt auf die Angaben des Reifen achten.

Die Kleidung im Winter

Die meisten Radfahrer auf den Straßen tragen bereits Handschuhe und die ein oder andere Wintermütze hat man auch schon gesehen. Man sollte bei den Handschuhen auf die Greiffähigkeit achten. Sie sollten also beweglich genug und nicht zu Dick sein.
Das größte Problem ist meist der beißende Wind. Man schützt sich also am besten zusätzlich mit einer Winddichten Jacke, sowie Thermohosen. Unter diesen sollte man Funktionsunterwäsche, für den optimalen Umgang mit Feuchtigkeit, nutzen. Sobald die Touren etwas länger werden, also nicht nur der Weg zur Arbeit, erhöhen sich natürlich die Anforderungen an unsere Kleidung. Empfohlen wird dann mehrere Schichten an Bekleidung zutragen. Zusätzlich zur Funktionsunterwäsche und dem Wind- bzw. Regenschutz trägt man dann zusätzlich eine Isolationsschicht und geeignetes Schuhwerk, sowie Stulpen. Des Weiteren lohnt sich die Anschaffung von Taschenwärmer und natürlich einem ordentlichen Halstuch. Auf dem Portal Radbekleidung-Online gibt es die richtige Bekleidung und Accessoires für den Winter.

Mountainbiken im Schnee
Mit der richtigen Bekleidung un dem passenden Fahrrad macht Biken auch im Winter Spass. © Pixabay

Die Gesundheit beim Fahrradfahren

Man muss sich bewusst sein, dass bei einem bereits schwächelnden Immunsystem, die Gefahr einer Erkältung oder schlimmeren immens ansteigt. Daher sollte man im Winter besonders auf sich Acht geben. Übliche Tipps wie genügend Flüssigkeit und das Händewaschen sind den meisten schon bekannt. Oft hört man auch den Tipp, sich ein Saunahandtuch zu schnappen um in der Sauna sein Immunsystem zu stärken. Jedoch gibt es hierzu nicht einen wissenschaftlichen Beleg. Man weiß jedoch, dass das Immunsystem welches hauptsächlich im Darm liegt, durch eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Obst am besten gestärkt werden kann. Ein Gang in die Sauna erfüllt also mehr den Zweck etwas Ruhe in den Alltag zubringen. Sich zu entspannen, um wieder gestärkt in den Tag zu starten.
Neben all diesen Tipps ist das wichtigste die Aufmerksamkeit des Fahrers. Man sollte mit Bedacht Fahrradfahren. An einigen Stellen lieber etwas langsamer als gewohnt. Der Abstand sollte vernünftig gewählt werden, denn auch die Autos haben einen längeren Bremsweg. Daher lohnt es sich etwas früher loszufahren um nicht in Zeitnot zugeraten.

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Kommentar von Radtouren Checker |

Im Winter fahre ich auch gerne Fahrrad. Will mir dazu mal Spikes besorgen. Mein Ziel: Im Januar einmal um den Bodensee fahren am Stück. Mal schauen, ob ich es schaffe! ;)

Kommentar von Dima |

Ich kann dem hier nur zustimmen. Mit Spikes habe ich schon gute Erfahrungen gemacht, genauso wie mit dem ,,Zwiebel-Look", solange man es nicht übertreibt. Da ich eher so der ,,chillige" Typ bin, fahre ich im Winter eher langsam, sodass Fahrtwind für mich kein Problem ist und ich, wenn es sehr windig ist, nicht auf's Rad steige.

Kommentar von Gerald |

Also so wie auf dem Foto bin ich nicht unterwegs! ;) Das wär mir dann doch eine Spur zu kalt. Aber in der Stadt sehe ich eigentlich keinen Grund das Fahrrad stehen zu lassen. Außer es sind wirklich tiefwinterliche Verhältnisse! ;) Bei uns in Innsbruck kann es halt richtig kalt werden. Bei -20 Grad frieren dann schon mal die Wimpern und Nasenhaare ein! :D

Schöne Grüße, Gerald